Our desire is it, especially in the families that
Daily joint prayer
With the consideration of the word of God.
We invite you to the word of God family.
Here also a word of God calendar with impulses to the daily gospel. (currently only in German)
– Erfüllt vom Heiligen Geist – Apg 2,1-4
„Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist
erfüllt.“
Katechese: In Jesus ist das Reich Gottes auf die Erde gekommen. Jesus war erfüllt vom Geist Gottes, dem Hl. Geist. Nach Seiner Auferstehung und Himmelfahrt sandte er vom VATER den Hl. Geist all Seinen Jüngern und begründete somit die Kirche, die Gemeinschaft der Kinder Gottes auf Erden. Zu ihr zählen alle, die in der Taufe dem Reich der Finsternis abgeschworen und sich für das Reich der Liebe Gottes geöffnet haben.
Überlegung: „Gott ja – Kirche nein!“ so tönt es aus vieler Menschen Munde. Sie meinen damit die Institution der Kirche, die auch nur aus Menschen besteht. Die Kirche jedoch ist mehr. Sie ist Jesus Christus selbst, der unter uns mit Seiner Liebe gegenwärtig ist. – Könnte ich meinen Glauben an Jesus erneuern und mich Ihm ganz hingeben?
Gebet: Jesus, in Deinem Namen widersage ich dem Satan und all seinen Werken. Ich glaube an Dich und gebe mich Dir ganz hin! Amen.
– Erbaut auf dem Felsen – Mt 16,18-19
„Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“
Katechese: Jesus erbaute das Reich Gottes auf Erden auf dem Felsen des Petrusamtes. Damit sichert er Seinen Beistand jedem Papst zu. Niemand wird die Kirche zerstören können. Der Schlüssel des Himmelreichs symbolisiert die Vollmacht Gottes zur Leitung der Kirche. „Binden und lösen“ bedeutet die Macht, von Sünden loszusprechen, Lehrurteile zu fällen und disziplinarische Entscheidungen zu treffen. (KKK 553)
Überlegung: Der Papst ist der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden. Er hat die verantwortungsvolle Aufgabe die Jünger Jesu den Weg in die Ewige Heimat zu weisen. – Bete ich für den Papst um Licht, Kraft und Mut? – Bete ich um die Einheit der zerrissenen Christenheit?
Gebet: Herr, Du hast Deine Kirche auf dem Felsen Petri gegründet. Segne, stärke und leite unseren Papst und unsere Bischöfe! Amen.
– Unfehlbarkeit des Papstes – Gal 2,1-2
„Ich ging (nach Jerusalem) hinauf aufgrund einer Offenbarung, legte der Gemeinde und im besonderen den ‚Angesehenen’ das Evangelium vor, das ich unter den Heiden verkündige; ich wollte sicher sein, dass ich nicht vergeblich laufe oder gelaufen bin.“
Katechese: Der hl. Paulus unterwarf seine neuen Ideen der Entscheidungsgewalt des ersten Papstes, um sicher zu sein, dass er wirklich das Reich Gottes auf Erden aufbaue. Denn dem Petrus übergab Jesus die Leitung. Seine Aufgabe und die seiner Nachfolger ist es, den Menschen den Willen des Vaters zu vermitteln.
Überlegung: Die Unfehlbarkeit des Papstes betrifft nicht seine menschliche Person. Als Mensch begeht auch er Fehler. Aber wenn er „ex cathedra“ (= in der Funktion seines Hirtenamtes) feierlich Glaubenssätze verkündet, bewahrt der Hl. Geist ihn vor jeglichem Irrtum. – Höre ich auf die Stimme des Papstes?
Gebet: Herr, Dein Reich steht nur den Demütigen und Kleinen offen. Lass uns stets auf Deinen Stellvertreter auf Erden hören! Amen.
– Priester der Kirche – Apg 14,22-23
Paulus und Barnabas sagten: „Durch viele Drangsale müssen wir in das Reich Gottes gelangen. In jeder Gemeinde bestellten sie durch Handauflegung Älteste und empfahlen sie mit Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubten.“
Katechese: Jesus setzte die Apostel ein, um das Reich Gottes auf Erden auszubreiten. Die Apostel wiederum weihten durch Handauflegung Priester, die als Stellvertreter Christi an Seiner Vollmacht teilhaben, der Gemeinde vorstehen und das Reich Gottes verkünden.
Überlegung: Der hl. Pfarrer von Ars sagte: „Ohne den Priester würden der Tod und das Leiden unseres Herrn zu nichts nützen. Der Priester ist es, der das Werk der Erlösung auf Erden fortführt.“ – Weiß ich, dass der Priester den Schlüssel zu den Schätzen der Erlösungsgnaden Jesu hat? – Bete ich für die Priester, damit sie sich ihrer großen Berufung als Stellvertreter Christi bewusst werden und nicht versagen?
Gebet: Herr, in allen Drangsalen unseres Lebens brauchen wir die Hilfe Deiner Stellvertreter. Schenke uns viele heilige Priester! Amen.
– Leiden für die Kirche – Kol 1,24
„Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt.“
Katechese: Bei der Ausbreitung des Reiches Gottes auf Erden, der Kirche Christi, wurde Paulus dreimal ausgepeitscht, einmal gesteinigt, dreimal erlitt er Schiffbruch, eine Nacht und einen Tag trieb er auf hoher See (vgl. 2 Kor 11,24). Aber er ließ sich dadurch nicht davon abbringen, das Reich Gottes auf Erden zu verkünden und auszubreiten.
Überlegung: Jesus ist in Seiner Kirche gegenwärtig. Er lädt uns ein, unsere Leiden mit Seinen Leiden zu verbinden und sie aufzuopfern für den Sieg des Reiches Gottes auf Erden. Wir sollen die Leiden aber nicht suchen. Zur hl. Gertrud sagte Jesus: „Wenn du die alltäglichen Widerwärtigkeiten annimmst und bejahst, das ist mir das Liebste.“
Gebet: Jesus, oft habe ich Angst vor den Leiden. Lass mich jedoch alle Schwierigkeiten und Leiden gerne annehmen und Dir aufopfern, damit dadurch viele Menschen zu Dir finden und Dich lieben lernen! Amen.
– Angst vor Gottes Willen – Mt 6,10
Vater unser im Himmel, „Dein Wille geschehe…“
Katechese: Jesus erwähnt die Gebetsbitte, den Willen des VATERS zu erfüllen erst, nachdem er unseren Blick auf den uns liebenden VATER gelenkt und uns das Ziel unseres Lebens gezeigt hat, nämlich die Verherrlichung Gottes und das Kommen des Gottesreiches.
Überlegung: Viele Menschen haben Angst, für die Erfüllung des Willens des Himmlischen VATERS zu beten oder überhaupt zu sagen: „O Gott, Dein Wille geschehe!“ Die Ursache für diese Angst steckt in einem falschen Gottesbild. Gott ist kein Diktator, kein Tyrann, sondern ein liebender VATER, der nur unser Bestes will. Da er alles weiß und aus der Perspektive der Ewigkeit auf uns schaut, verstehen wir Seine Pläne der Liebe oft erst viel später.
Gebet: Himmlischer VATER, oft haben wir Angst vor Deinem Willen. Lass uns immer mehr erfahren, wie unendlich Du uns liebst und dass Du nur das Beste für uns willst. Amen.
– Die Vorsehung Gottes – Mt 10,29-31
„Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht!“
Katechese: Wenn schon die Spatzen für Gott so wichtig sind, um wie viel mehr dann jeder Mensch! Es gibt keinen Menschen, den Gott nicht liebte, den er vergäße oder dem er das Unheil wünschte. Der Wille Gottes für jeden Menschen besteht aus Plänen des Heils, nicht des Unheils.
Überlegung: Im selben Gebet lehrt Jesus uns beten: VATER unser, erlöse uns vom Bösen! Das Böse, Schlechte, ja überhaupt die Leiden sind nicht von Gott gewollt. Gott will uns davor bewahren. Sie kommen vom Satan, der Gott und uns Menschen hasst. – Bitte ich Gott vertrauensvoll um Seinen Segen und Schutz für all meine Unternehmungen?
Gebet: VATER, Du weißt sogar, wie viel Haare auf meinem Kopf sind. Bewahre und beschütze mich vor allem Unheil. Amen.
– Der freie Wille des Menschen – Mt 23,37-38
„Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt. Darum wird euer Haus (von Gott) verlassen.“
Katechese: Jesus klagt über die Ablehnung von Seiten des Volkes. Gott wollte ihnen Hilfe bringen, doch sie lehnten es ab. Die traurige Folge war die Zerstörung der Stadt Jerusalem durch die Römer. Das Unheil hat seinen Ursprung nicht im Willen Gottes. Denn Gott will, dass es allen gut geht. Schuld sind wir selbst, wenn wir mit unserem freien Willen Gottes Hilfe ablehnen.
Überlegung: Jesus steht vor der Türe eines jeden von uns und klopft an. Wenn wir Ihm öffnen und Ihn einlassen, bringt Er uns und unserem Haus Segen und Heil. – Ist es mir bewusst, dass Gott niemanden zum Guten zwingt, sondern auf unsere freie Entscheidung wartet? – Öffne ich gerne mein Herz auf Sein lebendiges Wort?
Gebet: Herr, wir wollen nicht von Dir verlassen sein. Komm zu uns! Lehre uns, was wir tun müssen, um Deinen Segen zu erhalten. Amen.
– Das Ewige Leben – Joh 6,40
„Es ist der Wille meines VATERS, dass alle, die den Sohn sehen und an Ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.“
Katechese: Jesus definiert haargenau, was der Wille des Himmlischen VATERS ist: Die glückselige Ewigkeit im Himmel! Der Weg dorthin ist Jesus Christus selbst. Ihn hat der VATER zu uns gesandt, damit er uns alles genau vermittle, was wir tun müssen, um gerettet zu werden.
Überlegung: „Gesund sein, das ist das Wichtigste!“ wünschen sich viele zum Geburtstag. Unser Interesse gilt oftmals nur dem, was unsere Augen sehen: Ein schönes Leben auf Erden in Wohlstand und Gesundheit. – Bin ich bereit, Jesus als meinen Herrn anzunehmen und Ihm mit meinem täglichen Kreuz nachzufolgen, um so mit Ihm zur Auferstehung von den Toten zu gelangen?
Gebet: Herr, Du willst, dass niemand verlorengeht. Wandle unseren widerspenstigen Willen, damit wir auf Jesus hören, der uns den Weg zum Ewigen Leben im Himmel zeigt. Amen.
– Kleine Herde – Lk 12,32
„Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer VATER hat beschlossen, euch das Reich zu geben.“
Katechese: Der Wille des Himmlischen VATERS stößt auf großen Widerstand. Jesus selbst ist ein „Zeichen“, dem widersprochen wird (vgl. Lk 2,34). Auch Seine Jünger werden gehasst und verfolgt. Trotzdem macht Jesus dieser kleinen Schar, die Ihm nachfolgt, Mut: Die Mühe lohnt sich! Am Ende wartet für die Geretteten das herrliche Reich des VATERS.
Überlegung: „Sind es nur wenige, die gerettet werden?“ (Lk 13,23), wurde Jesus gefragt. Obwohl die Rettung für den Himmel der eindeutige Wille des VATERS ist, nehmen es nur wenige Menschen ernst. Man müsste dazu auf den eigenen Willen verzichten und den engen und schmalen Weg der Nachfolge Christi gehen. – Bin ich dazu bereit? – Höre ich gerne auf die Stimme Jesu, des Guten Hirten?
Gebet: Herr, lass uns unter denen sein, die den Willen des VATERS hören und erfüllen, damit wir Ihn einst ewig schauen dürfen. Amen.
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