Our desire is it, especially in the families that
Daily joint prayer
With the consideration of the word of God.
We invite you to the word of God family.
Here also a word of God calendar with impulses to the daily gospel. (currently only in German)
– Die Kraft der Taufe und Firmung – Apg 2,38
„Kehrt um, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“
Katechese: Der Hl. Geist wird uns zuteil durch den Empfang der heiligen Sakramente in der Kirche Jesu. Wir empfangen die Kraft des Hl. Geistes in der Taufe, wo wir zu Kindern Gottes, zu Tempeln des Hl. Geistes werden (vgl. 1 Kor 3,16). Sie wird vermehrt im Sakrament der Firmung, wo wir zu Mitstreitern Christi gesalbt werden (vgl. KKK 1294).
Überlegung: Die Firmung verwurzelt uns tiefer in der Gotteskindschaft; sie vereint uns fester mit Christus; sie vermehrt in uns die Gaben des Hl. Geistes; sie verbindet uns vollkommener mit der Kirche; sie schenkt uns eine besondere Kraft des Hl. Geistes, um in Wort und Tat als wahre Zeugen Christi den Glauben auszubreiten und zu verteidigen, den Namen Christi tapfer zu bekennen und uns nie des Kreuzes zu schämen (vgl. KKK 1303).
Gebet: Herr, entfache in uns das Feuer des Hl. Geistes, das wir erhalten haben, damit es nicht nur glimme, sondern zu einer lodernden Flamme Deiner göttlichen Liebe auf dieser Welt werde! Amen.
– Die Gabe der Weisheit – Jak 1,5
„Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemand einen Vorwurf.“
Katechese: König Salomo erbat von Gott für seine Regierungszeit die Gabe der Weisheit, die aus einem „hörenden Herzen“ und in der Unterscheidung vom Guten und Bösen bestand. Diese Gabe entlarvt die Lüge der Versuchung: Dem Anschein nach ist ihr Gegenstand verlockend und „köstlich“ (Gen 3,6), in Wahrheit führt sie zum Tod (vgl. KKK 2847).
Überlegung: „Wenn man den Heiligen Geist besitzt, wird das Herz weit und badet in der göttlichen Liebe.“ (hl. Pfarrer v. Ars) – Bitte ich um die Gabe der Weisheit, die heilig, friedlich, freundlich, voll Erbarmen und reich an guten Früchten ist? Fliehe ich vor der irdischen, eigennützigen, teuflischen Weisheit, die voll ist von bitterer Eifersucht und Ehrgeiz (vgl. Jak 3,15-17)?
Gebet: Hl. Geist, schenke mir die Gabe der Weisheit, die mich das Himmlische mehr als alles Irdische schätzen lehrt, Verlangen nach demselben einflößt und die rechten Mittel zum Heile zeigt! Amen.
– Die Gabe des Verstandes – Kol 1,9
„Wir hören nicht auf, inständig für euch zu beten, dass ihr in aller Weisheit und Einsicht, die der Geist schenkt, den Willen des Herrn ganz erkennt.“
Katechese: Der Hl. Geist teilt unserem Verstand nie nutzlose und unfruchtbare, eitle und ungehörige Dinge mit. Gottes Worte sind von großem Gewicht und Nutzen. Wenn eine Seele in ihren Gebeten mit Kenntnissen gespeist wird, die weder eigenen noch fremden Seelennutzen bezwecken, so kommen diese nicht von Gott, der nicht zwecklos handelt.
Überlegung: „Ich setzte voraus, dass es dreierlei Gedanken in mir gibt. Solche, die mein eigen sind und allein meiner Freiheit und meinem Willen entspringen, während die beiden anderen von außen kommen: der eine vom guten, der andere vom bösen Geist.“ (hl. Ignatius v. Loyola) – Prüfe ich meine Gedanken, welche mich zu mehr Liebe zu Gott und den Menschen führen? – Bitte ich um die Gabe der Einsicht, damit mein Denken ganz auf die Erfüllung des Willens Gottes ausgerichtet ist?
Gebet: Hl. Geist, erfülle uns mit der Gabe der Einsicht, die uns erleuchtet, die Geheimnisse und Lehren des Evangeliums richtig zu verstehen! Amen.
– Die Gabe des Rates – Spr 8,14
„Bei mir ist Rat und Hilfe; ich bin die Einsicht, bei mir ist Macht.“
Katechese: Adam und Eva ließen sich vom Satan täuschen und verloren das Paradies. Der Hl. Geist dagegen berät gerade die demütigen Seelen, wie sie durch die gehorsame Nachfolge Jesu schon hier auf Erden und einst im Himmel glücklich werden können.
Überlegung: „Jene, die vom Hl. Geist geführt werden, haben richtige Lebensauffassungen. Deshalb gibt es ja auch so viele Unwissende, die mehr wissen als die Weisen.“ (hl. Pfarrer v. Ars) – Bitte ich den Hl. Geist, um Seine Gabe des Rates für meinen Beichtvater und meine Vorgesetzten, damit sie mir richtig weiterhelfen? – Bringe ich meine Ratlosigkeit immer wieder zu Jesus, damit Er mich mit Seinem Geist erleuchten möge? Suche ich Rat im Blick auf das Kreuz Jesu oder lasse ich mich auf Betrug und Lüge ein, um irdischen Gewinn zu erzielen?
Gebet: Hl. Geist, gib mir die Gabe des Rates, die mir in zweifelhaften Fällen zu erkennen gibt, was ich tun oder lassen und auch anderen raten soll! Amen.
– Die Gabe der Stärke – Jes 11,2
„Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.“
Katechese: Jesus war erfüllt von den Gaben des Hl. Geistes. Bei Ihm gab es keine Angst vor den Großen dieser Welt, denen Er mutig die Wahrheit sagte. Er hatte auch keine Angst, Sein Leben für die Verbreitung der Liebe Gottes auf Erden einzusetzen.
Überlegung: Das Leben verlangt von uns viel Starkmut, angefangen von unerträglichen Lebenssituationen bis hin zu Beziehungsproblemen, verursacht durch Fremdgehen, Alkohol, Krankheiten etc. – Bitte ich täglich den Hl. Geist, um die Gabe der Stärke, um in der barmherzigen Liebe Jesu wachsen zu können und mich vor den Menschen zu Ihm zu bekennen?
Gebet: Hl. Geist, gib mir die Gabe der Stärke, die alle Zaghaftigkeit und Menschenfurcht besiegt und mich stärkt, das Laster zu hassen und die Tugend unerschütterlich zu üben und lieber Verachtung, zeitlichen Nachteil, Verfolgung und Tod zu wählen, als Jesus durch Wort oder Tat zu verleugnen. Amen.
– Die Gabe der Erkenntnis – Phil 3,8
„Ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen.“
Katechese: Der göttliche Geist macht den Verstand gelehrig, weich, biegsam und geneigt, die Absichten anderer anzunehmen, die den eigenen widerstreben, besonders wenn es sich um Erkenntnisse von Vorgesetzten handelt. Der böse Geist dagegen verführt zu Trotz und Widerspenstigkeit gegenüber den Lehren des Evangeliums und der Kirche Jesu.
Überlegung: „Als das Blut der Märtyrer floss, hat der Teufel gewütet wie ein wilder Löwe, als die Irrlehren sich verbreiteten, hat er versteckt angegriffen wie eine schleichende Schlange.“ – „Die Hölle stellt zwei Schlachtreihen auf: durch Drohung versucht sie einzuschüchtern, durch Schmeicheln zu Fall zu bringen.“ (hl. Augustinus) – Bitte ich den Hl. Geist um Klarheit und Licht?
Gebet: Hl. Geist, gib mir die Gabe der Erkenntnis, durch die Du mich innerlich erleuchtest, dass ich mich selbst, die Fallstricke der Eigenliebe, der Leidenschaften, des Teufels und der Welt erkennen kann und die geeigneten Mittel wähle, sie zu überwinden! Amen.
– Die Gabe der Frömmigkeit – Weish 1,1
„Liebt Gerechtigkeit, ihr Herrscher der Erde, denkt in Frömmigkeit an den Herrn, sucht ihn mit reinem Herzen!“
Katechese: In der falsch verstandenen Frömmigkeit treibt der Teufel den Menschen zum Übermaß im Guten an, ohne Rücksicht zu nehmen auf die erforderliche Zeit, den passenden Ort, die gesundheitlichen Verhältnisse und richtet sich oft gegen die Standes- und Berufspflichten.
Überlegung: „Anders muss ein Handwerker fromm sein … anders eine Witwe als ein unverheiratetes Mädchen oder eine in der Ehe lebende Frau. Auch die Ausübung der Frömmigkeit selbst muss der Kraft, der Tätigkeit und der Aufgabe eines jeden in besonderer Weise angepasst sein.“ (hl. Franz v. Sales) – Weiß ich, dass die wahre Frömmigkeit keine Form von Beruf oder Tätigkeit zerstört, sondern sie sogar gefälliger und schöner macht und durch sie die Sorge für die Familie friedvoller, die gegenseitige Liebe von Mann und Frau lauterer und alle Tätigkeiten angenehmer werden?
Gebet: Hl. Geist, gib mir die Gabe der Frömmigkeit, die mir Ehrfurcht vor Gott und göttlichen Dingen und Freude am Umgang mit Ihm einflößt. Amen.
– Die Gabe der Gottesfurcht – 1 Petr 1,17
„Wenn ihr den als VATER anruft, der jeden ohne Ansehen der Person nach seinem Tun beurteilt, dann führt auch, solange ihr in der Fremde seid, ein Leben in Gottesfurcht.“
Katechese: Die Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit (vgl. Sir 1,14), sie macht das Herz froh, gibt Freude, Frohsinn und ein langes Leben (vgl. Sir 1,12). Sie hält von Sünden fern, wer in ihr verbleibt, vertreibt allen Zorn (vgl. Sir 1,21). Sie ist nicht das Gegenteil von Gottesliebe, sondern von Gottlosigkeit. Gott ist ein liebender Gott. Er ist aber auch allmächtig, groß und heilig, ein Gott, vor dem wir uns in Ehrfurcht neigen sollen.
Überlegung: Der hl. Franziskus hatte eine so tiefe Ehrfurcht vor der Hl. Schrift, dass er sie nur in kniender Haltung las. – Ist meine Kniebeuge vor dem Herrn ein Ausdruck meiner kindlichen Ehrfurcht? – Könnte ich voll dankbarer Ehrfurcht das Bildnis des gekreuzigten Heilands küssen? – Spreche ich den Namen Gottes ehrfürchtig aus?
Gebet: Hl. Geist, schenke mir die Gabe der Gottesfurcht, jener kindlichen Furcht, die kein anderes Unglück fürchtet als das, Gott zu missfallen und die daher die Sünde als das größte Übel flieht! Amen.
– Die Frucht des Heiligen Geistes – Gal 5,24-25
„Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.“
Katechese: Der hl. Paulus lädt uns ein, als Christen alle Versuchungen zum Bösen zu „kreuzigen“, damit Christus in uns immer mehr Gestalt annehmen kann. Mit Christus zieht dann Sein Geist in uns ein mit der Frucht der „Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.“ (Gal 5,22-23)
Überlegung: Kreuzige ich mit der Kraft des Hl. Geistes alle Werke des „Fleisches“, d.h. unsere schlechten Leidenschaften und Begierden: „Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage“ (Gal 5,19-21)? – Frage ich in zweifelhaften Fällen meinen Schutzengel, was ich tun soll?
Gebet: „Komm, o Heiliger Geist! Erleuchte meinen Verstand, damit ich Deine Gebote erkenne; mach mein Herz stark gegen die Anschläge des Feindes; entflamme meinen Willen ... Ich habe Deine Stimme gehört, und ich möchte nicht hart werden und Widerstand leisten, indem ich sage: später, morgen. ‚Nunc coepi!‘ Jetzt, damit mir das Morgen nicht vielleicht fehlt. O Geist der Wahrheit und der Weisheit, Geist des Verstandes und des Rates, Geist des Jubels und des Friedens! Ich will, was Du willst; ich will, wie Du willst; ich will, wann Du willst. Amen.“ (hl. Josemaría Escrivá)
– Der Böse – Person und Wirklichkeit – Mt 6,9.13
„So sollt ihr beten: Unser VATER im Himmel … rette uns vor dem Bösen.“
Katechese: Wie es der neue Katechismus lehrt, gibt es das Böse wirklich. Die Existenz des Gegenspielers Gottes, des Teufels, ist kein Mythos, kein erfundenes Märchen, um uns Angst zu machen, sondern eine Wirklichkeit, eine Person. Mit dem Bösen ist der Satan gemeint und alle abtrünnigen Engel, die ihm gefolgt sind. Wir brauchen jedoch keine Angst vor ihm zu haben, wenn wir Jesus als Retter angenommen haben. Durch den Kreuzestod Jesu ist er ein besiegter Feind.
Überlegung: Präsident George W. Bush hat im Jahr 2002, der „Achse des Bösen“ den Krieg angesagt, um die „Terroristen“ auszurotten. Doch die Terroristen schossen dadurch erst recht aus dem Boden, wie Pilze nach dem Regen. – Ist es nicht sinnvoller, den Satan als Urheber des Bösen zu sehen, mit Gebet zu bekämpfen und Gott um Schutz vor dem Bösen zu bitten? – Sollten wir nicht wie Jesus für die menschlichen Werkzeuge des Teufels beten und eventuell auch für sie leiden, damit sie sich bekehren?
Gebet: Herr, behüte mich vor allem Bösen, behüte mein Leben! Behüte mich, wenn ich fortgehe und wiederkomme, von nun an bis in Ewigkeit. (vgl. Ps 121,7-8) Amen.
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