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– Überwindung der Abneigung – Mt 5,46-47

Print Von der Rache zur Feindesliebe

     Überwindung der Abneigung      Mt 5,46-47

„Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? … Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes?“

Katechese: Jesus tritt entschieden der Mentalität entgegen, nur enge Freunde, Verwandte und Bekannte zu lieben, zu grüßen und einzuladen. Von Seinen Jüngern verlangt Er, Barrieren niederzureißen und auch auf Menschen zuzugehen, die einem unsympathisch und zuwider sind.

Überlegung: „Eine Mitschwester missfiel mir in allem. Ich entdeckte so viel Unangenehmes an ihr, doch wollte ich der natürlichen Abneigung nicht nachgeben. Ich sagte mir: Die wahre Liebe besteht nicht in Gefühlen, sondern in Werken. Sooft ich ihr nun begegnete, betete ich für sie und opferte Gott all ihre Verdienste und Tugenden auf. Ich bemühte mich, ihr so viele Liebesdienste zu erweisen als nur möglich. Wenn ich in Versuchung war, ihr unfreundlich zu antworten, gab ich ihr schnell ein liebenswürdiges Lächeln. Eines Tages fragte sie mich strahlend: ‚Sr. Theresia, was ist es, was Sie so sehr an mich zieht? Ich begegne Ihnen nie, ohne dass ich das reizendste Lächeln von Ihnen empfange.‘ ‚Oh, was mich anzog, war der verborgene Herr auf dem Grund ihrer Seele, der auch das Bitterste süß werden lässt.‘“ (hl. Therese v. Lisieux)

Gebet: Jesus, lass mich in jedem Menschen Dich sehen und lieben! Amen.

     Überwindung der Abneigung      Mt 5,46-47

„Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? … Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes?“

Katechese: Jesus tritt entschieden der Mentalität entgegen, nur enge Freunde, Verwandte und Bekannte zu lieben, zu grüßen und einzuladen. Von Seinen Jüngern verlangt Er, Barrieren niederzureißen und auch auf Menschen zuzugehen, die einem unsympathisch und zuwider sind.

Überlegung: „Eine Mitschwester missfiel mir in allem. Ich entdeckte so viel Unangenehmes an ihr, doch wollte ich der natürlichen Abneigung nicht nachgeben. Ich sagte mir: Die wahre Liebe besteht nicht in Gefühlen, sondern in Werken. Sooft ich ihr nun begegnete, betete ich für sie und opferte Gott all ihre Verdienste und Tugenden auf. Ich bemühte mich, ihr so viele Liebesdienste zu erweisen als nur möglich. Wenn ich in Versuchung war, ihr unfreundlich zu antworten, gab ich ihr schnell ein liebenswürdiges Lächeln. Eines Tages fragte sie mich strahlend: ‚Sr. Theresia, was ist es, was Sie so sehr an mich zieht? Ich begegne Ihnen nie, ohne dass ich das reizendste Lächeln von Ihnen empfange.‘ ‚Oh, was mich anzog, war der verborgene Herr auf dem Grund ihrer Seele, der auch das Bitterste süß werden lässt.‘“ (hl. Therese v. Lisieux)

Gebet: Jesus, lass mich in jedem Menschen Dich sehen und lieben! Amen.